[Rezension] How to be Parisian wherever you are

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Bewertung: ✤✤✤✤

 

Inhalt

Der Kult-Bestseller endlich auf Deutsch.

Millionen Frauen überall auf der Welt wollen so sein wie sie: die Pariserin. Denn nur sie schafft es, mit Stil, Charme und beneidenswerter Lässigkeit durchs Leben zu gehen. Sie sieht immer gut aus – obwohl sie sich keine Gedanken darüber macht, was sie morgens aus dem Kleiderschrank zieht. Sie ist eine liebevolle Mutter – und fährt trotzdem auch ohne Anhang an die Côte d‘Azur. Sie stellt toujours strikte Regeln auf – nur um jede einzelne von ihnen mit Genuss zu brechen …

In How to be Parisian enthüllen vier Pariser Lifestyle-Ikonen mit viel Selbstironie und Witz den Mythos der Pariser Frau: ihre Allüren, ihre Nonchalance, ihren Style, wie sie liebt und wie sie ihre Tage und Nächte verbringt. Ihre wichtigste Lektion: Um eine echte Pariserin zu sein, kommt es nicht auf die Herkunft an – sondern allein auf die Einstellung!

 

Meinung

 

How to be Parisian ist quasi ein Gemeinschaftsprojekt vier junger Frauen über ihr Leben, die Liebe und die Mode in Paris.
Das Buch fällt sofort durch die schlichte und doch schicke Aufmachung auf, was sich auch direkt durch das ganze Buch zieht, welches sowohl Bilder, als auch Skizzen enthält, alles auf hochwertigem Papier gedruckt.
Inhaltlich hält das Buch auch Einiges bereit. Nebst den Erzählungen wie das Pariser Leben so spielt, erhält man auch einen Einblick in die Köpfe der Frauen dieser Stadt. Das ganze ist witzig und doch manchmal ein wenig frech erzählt. Vielen wird dann beim Lesen auffallen, dass sie es sich genau so auch vorgestellt haben und treffen hie und da auf ein paar Klischees, die anscheinend wahr sind, aber in diesem Buch vollkommen frisch und neu daher kommen.
Weiterhin ist das Buch gefüllt mit Rezepten, die man gerne nachkochen kann, außerdem eine kleine Filmauswahl, die einen direkt in die Stadt der Liebe befördern soll, ein kleines DIY zum Ausschneiden, um immer ein kleines Stück der Stadt bei sich zu haben und, falls man sich mal dazu entschließen sollte, selbst eine Reise dorthin zu wagen, auch allerhand Adressen von Restaurants, Museen, Boutiquen und so weiter und so fort.
Im Großen und Ganzen ist das Buch eine nette, kurzweilige Reise nach Paris, die den Leser ein wenig sehnsüchtig nach Urlaub werden lässt und mit einigen schönen Ideen daher kommt.

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[Rezension] The World According to Anna

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OT: Anna. En fabel om klodens klima og miljø
Autor: Jostein Gaarder
Verlag: Weidenfeld & Nicolson
Format: Taschenbuch
Länge: 240 Seiten
Band: Einzelband
Preis: 10,99€
Bewertung: ✤✤

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[Rezension] Der Höhepunkt kommt vor dem Fall

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Bewertung: ✤✤

 

Inhalt

Passt man nur kurz nicht auf, geschehen die verrücktesten Dinge. Vor allem beim Sex. So hat ein Pärchen, das im Auto zugange war, die Handbremse nicht angezogen und schwups, knallt der Wagen durch die Glasfront eines Fastfood-Restaurants. Doch auch zu Hause ist man nicht sicher, zumindest dann nicht, wenn dort der eifersüchtige Kater der Geliebten lauert…

Geschichten von Sex-Unfällen gehören zu den ganz großen Mythen der Gegenwart und das nicht ohne Grund, denn sie sind einfach irre lustig. Helene Nova und Felix Fröhlich haben die peinlichsten und absurdesten Begebenheiten aus dem Bett gesammelt. Oder dem Garten. Oder der Küche. Oder…

 

Meinung

 

Der Höhepunkt kommt vor dem Fall ist ein Buch im Stile von Top 10 Rankings, die wie kleine Reporte aufgezogen sind – in dem Versuch witzig zu sein – wobei dem geneigten Leser schnell auffallen wird, das einige Stories nicht mal mit den komischsten Formulierungen an Ekelfaktor verlieren, denn selbst der fantasievollste Mensch würde niemals auf Ideen kommen, die in diesem Buch wohl wahre Geschichten sein sollen.
Manche von den Geschichten mögen wohl einen humoristischen Charakter haben, manche sind etwas bizarr und eine Handvoll von denen richtiggehend ekelerregend und nichts für schwache Nerven. Immerhin wird man bereits zu Beginn des Kapitels vorgewarnt.
Jedoch kann man selbst noch die interessanteren Geschichten durch ständige Zusammenfassungen am Anfang der Kapitel und dauerhaften Wiederholungen so langweilig gestalten, dass man nur noch die Augen verdrehen kann.
Zum Ende gibt es noch ein mal eine Top 10 der gesamten Ranglisten und irgendwelche Unnützen Tipps zum Aufreißen und Abservieren, die mit Sicherheit nicht Ernst zu nehmen sind.
Trotz der recht netten Aufmachung eher eine Enttäuschung.

[Tag] Urban Dictionary Meme

Heute mal ein kleiner Spaß für Zwischendurch. Die Regeln sind ganz simpel: Geh auf www.urbandictionary.com und beantworte diese Fragen. Poste anschließend die erste Definition, die ausgespuckt wird.

1. Dein Name?

– A girl who is overlooked by others, someone who is very special but is much too often taken for granted.

2. Dein Alter?

– a measurement, usually in inches or a standard smaller (such as centimeter or nanometer), in reference to the size of a male schlong

3. Einer deiner Freunde?

– Usually dark haired and dark eyed. A Rose is a person who is daring, fun loving and extremely active.

4. Was solltest du jetzt eigentlich tun?

– From German for „to Sleep„, can mean to sleep or to smoke. Sometimes it can mean to smoke before going to sleep. Can mean nearly anything else, often combined into other words.

5. Lieblingsfarbe(n)?

– (n.) megalomaniac, dick, paranoid gnome with delusions of grandeur, goose.
(v.) to fuck someone over.

6. Geburtsort?

–  ¯\_(ツ)_/¯ Sorry, we couldn’t find: O***

7. Geburtsmonat?

– During sex or preferrably masturbation, right before climax, you take a freshly discarded ice cold nitrous cartridge and shove it up your ass. Also known as an Eskimo.

8. Letzte Person, mit der du gesprochen hast?

– A very rare predator

9. Einer deiner Spitznamen?

– A Boy you are completely crazy about like Harley is to joker. A boy you want to spend the rest of your life with and would do anything for, that the thought of losing makes you cry.

[Medienmonat] Juli

Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Medienmonat 😀
Was eigentlich genau so ist, wie der Monatsrückblick, nur dreht sich hier halt alles um die Filme und Serien, die ich im vergangenen Monat gesehen, sowie die Spiele, die ich im letzten Monat gespielt habe.
Nach langem hin und her habe ich mich nun dazu entschlossen, den Monatsrückblick in Bücher und Medien aufzuteilen, damit die Einträge ein wenig kompakter sind und ich meine Zeit ein wenig besser einteilen kann.


Kommen wir jetzt aber direkt zu einer handvoll Infos, bevor ich ein paar Worte zu dem Gesehenen/Gespielten verliere.
Im Juli habe ich 7 Filme gesehen… oder besser gesagt 6 1/2.
Dafür allerdings auch keine Serien.
Auch ist diesen Monat ein Spiel vertreten. Obwohl, wenn man es genau nimmt, sogar zwei~

Die gesehenen Filme

Red Shadow

– Fangen wir mal direkt mit dem Film an, den ich nur zur Hälfte gesehen habe. Ich weiß ja, dass Filme aus dem asiatischen Raum öfters mal ein wenig befremdlich für die westlichen Zuschauer sind und man ein wenig Zeit braucht, um ihn zu mögen, aber diesem Film konnte ich überhaupt nichts abgewinnen – auch wenn Masanobu Ando mitspielt und das will bei mir schon was heißen.
Alleine der Einstieg in die Geschichte ist unnötig verwirrend. Die Optik des ganzen wirkt so altbacken, wie es seit der Jahrtausendwende nur die Tribute von Panem geschafft hat…
Die Effekte waren grauenhaft und trotz des Themas Ninjas wurde die Geschichte so modern durch die Sprache und den Witz aufgezogen, der vollkommen deplatziert wirkte, dass es einfach nicht mehr glaubwürdig war.
Irgendwann konnte ich es nicht mehr ertragen und habe ihn abgebrochen.

Sukiyaki Western Django

– Mit diesem Film verhielt es sich dahingegen komplett anders. Ich würde mal sagen, er fällt auch in diese Django-Reihe, auch wenn er ein wenig spezieller, oder etwas andersartiger ist, als das Original (aber mittlerweile fühlt es sich schon so an, als wäre Django ein eigenes Branding).
Das Kostümdesign und die Kulissen fand ich wirklich großartig. Die Geschichte ist top, mit einigen überraschenden Wendungen und einem super Finale.
Außerdem hat der Großmeister Tarantino einen Gastauftritt, der nicht nur überraschend, sondern auch witzig integriert wurde.
Auf jeden Fall habe ich diesen Film sehr genossen.

Spy: Susan Cooper Undercover

– Eine weitere Komödie aus dem Agenten-Genre. Dieses Mal mit einer weiblichen Hauptdarstellerin und so sehr ich Melissa McCarthy auch respektiere, merke ich immer mehr, wie diese Sparte Humor einfach nicht meins ist. Weil es oftmals eben kein smarter Humor ist, sondern einer, der dir mit flachen Jokes, die es schon zigtausend Mal gab, aka ‚Ball in die Eier‘-Witzen, direkt ins Gesicht springt und dabei so niveaulos ist, dass man nur noch die Augen verdrehen kann.
Immerhin fand ich es gut, dass man hier Jason Statham mal in der Rolle eines ziemlich verpeilten Actionhelden gesehen hat, was dank seines harten Aussehens zwar recht skurril wirkte, aber immerhin ein wenig Charme hatte :’D

Kingsman: The Secret Service

– Ich glaube ich habe es in einem vorangegangenen Rückblick schonmal erwähnt, aber ich liebe Kingsman – besonders den ersten Teil – und es ist meiner Meinung nach auch eine der besseren Comicverfilmungen.
Ich mag besonders den Style, der gerade durch diese Gentleman-Attitude der Kingsman noch mehr hervorgehoben wird, diesen modernen Touch zum Agenten-Genre, die Ausbildung der Nachfolger, die Choreografien der Kämpfe, die man sogar nachverfolgen kann, weil die Kamera nicht so durch die Gegend wackelt.
Aber am allermeisten mag ich Gazelle. Sofia Boutella ist umwerfend in der Rolle 😀

Lights out

– Was mal als Shortfilm angefangen hatte, wurde schließlich in einen waschechten Kinofilm abgewandelt. Was diesen Kurzfilm gerade so gruselig gemacht hat, lag wahrscheinlich gerade an seiner Kürze. Gut, als voller Horrorfilm, hat er wie die meisten auch gerade eine Laufzeit von knapp 90 Minuten, was in dem Genre nun keine Seltenheit ist.
Funktioniert das? Jein. Der Film baut Spannung auf, hat eine gute und solide Geschichte und auch die Idee dahinter wurde super umgesetzt, aber so richtig, richtig gruselig, dass man nicht mehr hinsehen kann und danach Angst im Dunkeln hat… das klappt leider nicht so ganz.
Trotzdem kann man mal einen Blick wagen!

Pyewacket

– Wer kennt es nicht? Missverstandener Teenager, der voll auf Hexen und Rituale abfährt, will seine Mutter umbringen, weil er nicht seinen Willen kriegt?
Gut, die Grundidee klingt wirklich grauenhaft und morbide, wenn ich sie jetzt so vor mir sehe :’D
Es klingt auch unheimlich klischeehaft, gerade was die schwarze Magie angeht und diese typischen Goth-Kinder-Klischees, aber immerhin wird in dem Film nicht dermaßen darauf herumgehackt, dass man dauerhaft die Augen verdrehen muss.
Muss man diesen Film als Horrorfan also gesehen haben? Sicherlich nicht.
Dabei war es Großen und Ganzen sicher nicht ganz so schlecht, trotzdem kann man auch besseres finden.

Black Panther

– Endlich! Endlich habe ich es geschafft auch diesen Film zu sehen und ich bin quasi wieder up-to-date mit den Marvel-Filmen (Ant-Man and the Wasp mal außen vor gelassen).
Tja, nachdem er so große Wellen geschlagen hatte, hatte ich natürlich auch große Erwartungen. Erst recht, nachdem Chadwick Boseman als T’Challa so einen grandiosen Auftritt in Civil War hatte.
Was mir damals von den Kritiken in Erinnerung geblieben ist, kann ich nun vollkommen zustimmen: Im Gegensatz zu seinem Gegenspieler wirkt T’Challa mit mal eher wie ein Hauskätzchen :’D
Trotzdem liebe ich die Charaktere, besonders Shuri und Okoye, ich mag den Mix aus Moderne und Tradition, den Einbau der eigenen Sprache und auch der Soundtrack hat etwas Besonderes.
Dahingegen fand ich den Großteil der Story ein wenig schwächelnd, auch die Effekte wirkten an manchen, wenigen Stellen nicht so gut, beziehungsweise besonders der Beginn des Endkampfes, denn gegen die Technologie in Wakanda kann selbst Iron Man nicht anstinken…
Es ist trotzdem eine super Ergänzung zum MCU und ich freue mich darauf, ihn ein weiteres Mal gucken zu können!

Die gespielten Spiele

Grim Tales 3: The Wishes

– Ja, ich bekenne mich dazu, Wimmelbildspiele zu spielen! Und diejenigen von euch, die öfters auch mal beim Gronkh vorbei schauen, wissen, dass er des Öfteren ebenfalls die Grim Tales-Reihe gespielt/gestreamt hat. Stellenweise können diese Spiele ja ganz entspannend sein, aber manchmal würde man da auch am liebsten seinen Kopf auf den Tisch hauen…
Für jeden Scheiß braucht man irgendwas total unlogisches und meilenweiters Backtracken sind an der Tagesordnung, gefühlt besonders bei Grim Tales, was ja mittlerweile nur noch aus Rätseln, irgendeiner zusammengerotzten Story und kompletten Schwachsinn besteht.
(Auf Schwierigkeitsstufe ‚Schwer‘ wird einem sogar neuerdings die komplette Story vorenthalten :’D)
Okay, trotz des typischen Logikmangels, gehört Teil 3 immerhin noch einem der besseren Teile an, doch trotz der Entwicklung der neueren Teile würde ich alleine deshalb schon vom Kauf abraten…

Pokémon Go

– Und ja! Ich spiele auch Pokémon Go. Wieder. Das ist eines der Spiele, da verliert man irgendwann die Lust dran und aus heiterem Himmel fängt einer deiner Freunde wieder damit an und plötzlich ist man wieder mittendrin.
Ich muss auch zugeben, dass ich das hinzufügen der dritten Generation und einige Neuerungen ebenfalls verpasst habe, aber dafür finde ich es gut, dass es trotz allem immer auf dem Laufenden gehalten wird und es so auch nach ewiger Abstinenz etwas Neues zu entdecken gibt.
Auch muss ich sagen, dass es gefühlt plötzlich wesentlich einfacher ist zu leveln… und gewisse Dinge auch irgendwie fairer ablaufen.

Das war auch dieser Teil für den Juli.
Gefühlt war ein Großteil der Filme wirklich eher enttäuschend :/
Aber wie sieht es überhaupt bei euch aus? Spielt ihr noch Pokémon Go, oder habt ihr überhaupt gar nicht erst damit angefangen? :’D

Bis dahin o/

[Rezension] Flirt mit Nerd

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Bewertung: ✤✤✤✤✤

 

Inhalt

Was macht einen eigentlich zum Nerd? Na klar … heimlich Comics lesen im Bett. Zumindest fängt es so an, glaubt Maddie – blond, beliebt und Freundin des heißesten Footballstars der Schule. Manche Dinge bleiben also besser geheim. Das funktioniert auch ganz gut, bis zu dem Tag, als ihr Lieblings-Comic es nicht in ihren Briefkasten schafft. Maddie muss ernsthaft höchstpersönlich in den freakigen Comic-Laden in der Stadt. Wenn das ihre Freundinnen wüssten! Incognito, mit Riesen-Sonnenbrille und Kapuze, trifft sie dort aber Logan, den süßesten, tollsten Nerd überhaupt. Für Maddie beginnt ein verrückter Sommer voller Flirts und Versteckspiele!

 

Meinung

Maddie ist Teenager, Cheerleaderin, mit dem Quarterback zusammen und an ihrer Schule beliebt. Es gibt nur einen Haken: Sie mag Comics und Sci-Fi und Videospiele. Das outet sie natürlich als totalen Nerd, also muss sie dieses kleine Geheimnis für sich bewahren, was gar nicht so einfach ist, als sie eines Tages dem süßen Logan begegnet, der selbst Comicliebhaber ist und auch noch im Comicladen der Stadt arbeitet – ein Paradies, welches Maddie gezwungener Maßen aufsuchen muss, um an das letzte Heft ihres Lieblingscomics heran zu kommen.
Doch was passiert, wenn jemand ihre geheime Vorliebe herausfindet?

Yay, ein Buch über Comics and stuff!
Das gibt auf jeden Fall Bonuspunkte, weil die ganzen Referenzen auf bekannte Serien wie Batman, Superman usw. einem selbst als eingefleischter Liebhaber von Comics unheimlich Spaß machen.
Hinzu kommt, dass Flirt mit Nerd mit seiner leichten Sprache, mit dem Witz und Charme der Geschichte einfach ein supertolles Sommerbuch ist (oder für den Herbst, wie jetzt, eine süße Erinnerung an die vergangene Jahreszeit.).
Es hat unheimlich Spaß gemacht, das Buch zu lesen, wobei die liebenswerten Charaktere eine tragende Rolle spielen. Auch wenn Maddie die typische, beliebte Head-Cheerleaderin einer Highschool ist, ist sie niemals irgendwie nervig, oder aufdringlich. Das gleiche gilt für viele andere Charaktere in dem Buch, wie Logan, der nie als totaler Freak dargestellt wird, was erfrischend ist, oder gar seine Mutter, die niemals in die Rolle der älteren Frau fällt, die unbedingt Hip sein will.
Die Nebencharaktere weißen dahingegen vielleicht ein paar Klischees auf, wie die oberflächliche Rayann, die nervige kleine Schwester, oder der verschrobene beste Freund mit gutem Herz.
Aber alle zusammen lassen das Spektakel, das Maddie durchläuft plastisch erscheinen und man kann sich auf jeden Fall mit ihnen identifizieren.
Obwohl es eine Romanze ist, ist sie nie zu tragisch, oder zu dramatisch, als das man keine Lust mehr hätte, weiter zu lesen.
Das ganze ist wie eine Feel-good Teenie-Dramödie, die man gelesen haben sollte.
Das einzig Negative, ist, dass Logan DC über Marvel stellt (meiner Meinung nach :))

 

[Lesemonat] Juli

Nach einigem hin und her habe ich mich nun dazu entschlossen, den Lesemonat ein wenig aufzuteilen, sprich einmal den Lesemonat und dann noch den Medienmonat (das wird vermutlich auch noch anders genannt…), wobei ich in Ersterem ein wenig über meine gelesenen Bücher, Manga und Comics schreiben werde und in Letzterem über Filme, Serien und Games, in der Hoffnung, dass die Posts so nicht mehr ewig lang werden und ich so auch ein wenig mehr den Kopf frei habe~
Aber jetzt geht es erstmal auf zu meinem Lesemonat Juli c:


Der Juli war ja schon ganz schön heiß und irgendwie hat man da nicht sonderlich Lust großartig was zu lesen. Insbesondere auch dann nicht, wenn man nur 4 freie Tage in dem ganzen Monat hatte, aufgrund von Krankheitsfällen und Urlauben…
Ehrlich gesagt bin ich fix und fertig  D|
Immerhin habe ich ein bisschen was geschafft:

Im Juli wurden 5 Bücher gelesen. Dazu kamen noch ganze 12 Manga und 2 Comics.
Also eine gute Mischung aus allen Bereichen 😀

Statistik

Im Gesamten wurden im Juli 4651 Seiten gelesen. Das macht pro Tag circa 150 Seiten.
Die Durchschnittsbewertung liegt dieses Mal bei 3,1 Sternen und teilt sich wie folgt auf:

5*: 2x
4*: 7x
3*: 4x
2*: 3x
1*: 3x

Vertretene Genre waren: Fantasy, Humor, YA und Romance.
Die Manga stammen aus den Genre Shonen, Romance und Horror.
Die Comics aus dem Genre Humor.

Da die Manga allesamt aus Japan stammen, ist dieses Land dieses Mal Platz eins mit 12 Vertretern, die Comics und zwei Bücher stammen aus den USA, zwei Bücher aus Deutschland und Großbritannien ist mit einem Buch dabei.

Die Erscheinungsjahre bedienen auch diesen Monat wieder sehr gut die 2000er Jahre: 2003, 2005, 2008, sowie 2014, 2015. 2016, 2017 und 2018.

Weibliche Autoren gab es dieses Mal ’nur‘ 9 Stück.
Männliche Autoren waren dahingegen stark vertreten: 10 Mal.

Neuzugänge gab es satte 14 Stück, wovon erst 2 bereits gelesen wurden.
Die Ausgaben belaufen sich auf erneut zu viel (ehrlich, chill mal beim kaufen) xD

Mein SuB hingegen liegt momentan bei 208 Büchern.
Das macht gerade mal 2 Bücher weniger, als im Vormonat~

Die gelesenen Bücher

Calender Girl Juli – Audrey Carlan

– Also, langsam bin ich dieser Reihe echt zwiegespalten gegenüber. Je länger man mit ihr Zeit verbringt, desto interessanter wird es. Irgendwie. Ich finde das Konzept noch immer gut und es ist spannend jedes Mal einen anderen Nebendarsteller kennen zu lernen. Nur dieser Monat war auch ein Reinfall… abgesehen von dem Hip Hop- oder Rap-Star, dessen Beschreibungen sich für mich auch eher wie stinknormaler Pop angehört haben, war auch hier der Umgang mit dem Thema aus dem vorangegangenen Monat eher so… meh.
Das hätte man, gerade im Umgang mit den anderen Charakteren, schon ein wenig besser aufarbeiten können, auch wenn es mich ‚gefreut‘ hat zu sehen, dass das ganze wenigstens nicht spurlos an der Protagonistin vorbeigegangen ist.
Alles in allem, fühlte sich dieser Monat aber auch vielmehr wie eine Wiederholung von bereits geschehenen Verhältnissen an. – 1 Stern

Göttersohn – Jennifer Wolf

– Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll. Ich dachte, die Reihe wäre endlich mal vorbei und während alle sich darüber pikieren, dass Cassandra Clare (ich hab bis dato noch kein einziges ihrer Bücher gelesen) immer und immer wieder Geschichten aus demselben Universum veröffentlicht, ist es für andere Autoren okay.
Ich mag zwar auch hier die Grundidee, kann dem ganzen Kitsch und langsam auch dem Schreibstil nichts mehr abgewinnen. Für mich war dies defenitiv der letzte Band, bevor es am Ende nachher noch mit den Götterenkeln oder so weitergeht… – 2 Sterne

Die Känguru-Offenbarung – Marc-Uwe Kling

– Ein richtiges Highlight diesen Monat war dahingegen der letzte Teil der Känguru-Reihe und ich werde das komische Gefühl nicht los, dass es mir gerade wegen den Elementen, die hier quasi ‚verhöhnt‘ werden so gut gefallen hat. Während der erste Band noch ein wenig dahinplätscherte, der zweite ein furchtbares Ende hatte und ich irgendwie nie so wirklich wusste, worauf diese Reihe jetzt überhaupt hinaus will, hat mich dieser Band zwar auch wieder mit seinem Humor, aber auch gerade wegen der Geschichte und ihrem Verlauf und erst recht dem grandiosen Finale, vollkommen überzeugen können. Anfangs hatte ich also ein paar Schwierigkeiten, aber die Reihe ist auf jeden Fall empfehlenswert. – 5 Sterne

Mädchen in Scherben – Kathleen Glasgow

– Es hat schon ein Weilchen gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, dieses Buch zu lesen, wegen dem Thema, das es behandelt. Aber ich war recht positiv überrascht. Das Thema wird respektvoll behandelt, die Protagonistin ist sympathisch und – auch wenn ich es jetzt mal so flach ausdrücke – auch wenn sie viel jammert, ist es nicht so wie bei anderen Charakteren, wo das ganze so aufgesetzt und nervig wirkt, weil es hier realistisch dargestellt wird. Auch die Nebencharaktere wirken vollkommen echt und die Geschichte an sich ist wirklich hart. Der Stil ist vielleicht ein wenig eigen und wird sicher nicht jedem gefallen, aber zumindest reinlesen sollte man einmal~
Trotzdem hatte ich ein paar Probleme mit dem Buch, gerade was das Ende angeht – über die Hälfte des Buches hinweg hatte man keine Ahnung, wohin sich das alles letztendlich entwickeln sollte und dann wird einem so ein Ende präsentiert. Das war schon ein wenig… enttäuschend. – 4 Sterne

Harry Potter and the Order of the Phoenix – J.K. Rowling

– Zu guter Letzt las ich noch den fünften Harry Potter, der im Deutschen ja über 1000 Seiten hat… und tatsächlich habe ich ihm nach meinem re-Read auch einen Stern abgezogen. Auch wenn die gesamte Story spannender und düsterer wird, war es stellenweise wirklich langatmig. Ich weiß die neuen Details und das Geschehene am Ende wirklich zu schätzen, auch die Charaktere – neue und alte – und ihre Entwicklungen, aber manchmal… manchmal…
Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass gerade in diesem Band so viele Personen nerviger rüberkommen als sonst, allen voran natürlich Umbridge, aber auch Percy, Fudge, sogar Dumbledore und Sirius selbst.
Ich habe den Band wirklich genossen, nur halt nicht so sehr, wie ich es in Erinnerung hatte. – 4 Sterne

Die gelesenen Manga

Yakuza Girl  – Masaki Motonaga

– Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß nicht mal, wo dieser Manga überhaupt herkommt und warum er bei mir rumfliegt. Diese zweiteilige Reihe dient gefühlt nur dazu irgendwelche sexistischen Fetische zu bedienen, die auch noch mit einem Haufen Klischees in eine Story gequetscht werden, die von vorne bis hinten überhaupt keinen Sinn ergibt.
Man kann also vollkommen beruhigt einen großen Bogen um diese Geschichte machen. – Ø 1 Stern

Secret Girl – Ako Shimaki

– Jaah, nach Ewigkeiten habe ich mal wieder eine Shojo-Reihe gefunden, die mir gefällt! 😀
Auch wenn die Geschichte schon ziemlich ausgelutscht ist, war sie trotzdem witzig und charmant, die Charaktere waren überzeugend und auch wenn es hier immer mal wieder ein paar Klischees gab, konnte ich sie verzeihen, weil mir die Reihe so viel Spaß gemacht hat und ich sie tatsächlich… süß fand.
Stellenweise sind die Zeichnungen auch ein wenig einfach gehalten, aber bei großen Panels merkt man sofort die Liebe zum Detail. Was ich auch sehr positiv anmerken muss: Hier wird endlich mal mit der Rasterfolie gespart, sodass nicht jede Seite so aussieht, als hätte ein Einhorn seine glitzernde Kotze darauf verteilt. Für Romance- und Shojo-Liebhaber auf jeden Fall einen Blick wert. – Ø 4 Sterne

Resident Evil: Heavenly Island – Capcom

– Resident Evil ist für mich auch irgendwie so eine Hassliebe – besonders, was die Spiele angeht. Ich fahr ja total auf Zombies ab und gerade RE ist schon ein Veteran in dem Genre und während mir die erste Manga-Adaption (Marhawa Desire), nicht ganz so gut gefiel, hat mich dieser hier immerhin ein wenig mehr überzeugt. Natürlich ist die Kulisse wunderbar passend, natürlich waren die Bikini-Promis dahingegen auch relativ unnötig – ganz zu schweigen davon, dass sie nicht alle sofort draufgegangen sind. Natürlich gibt es auch wieder den Außenseiter, der zum Helden wird, aber hier ist die Geschichte immerhin um Einiges plausibler, es gibt bessere Wendungen und im Großen und Ganzen ist es wesentlich unterhaltsamer. – Ø 3 Sterne

Die gelesenen Comics

Gwenpool 3  – Christopher Hastings

– Nachdem ich nicht so ganz von Gwenpool überzeugt war, habe ich ihr doch nochmal eine Chance gegeben, nachdem ich gesehen hatte, dass der neue Band erschienen war. Und nachdem die ersten Teile wenigstens eine zusammenhängende Story hatten, ist dieser Band hier irgendwie all over the place, mit mehreren Kurzgeschichten, in denen erst gen Ende mal ein Twist eingebaut wird, bei dem ich mir wirklich dachte: Okay, jetzt musst du wirklich wissen, wie es weitergeht.
Der Band war immerhin auch wieder ein wenig witziger und auch dieses Mal freut es mich, wieder so viele bekannte Gesichter zu sehen, wie zum Beispiel, den richtigen Deadpool, sowie Hawkeye. – 3 Sterne

Hawkeye Megaband 3 – Jeff Lemire

– Mit diesem dritten Band hat es sich allerdings ganz anders verhalten. Nicht ganz so charmant und witzig, wie die Vorgänger, wirkt die Story hier so, als hätte man sie ebenfalls schon des Öfteren gelesen. Stellenweise hat sie mich sogar ein wenig an den Klassiker Akira erinnert :’D
Positiv fand ich immerhin den Rückblick in die Vergangenheit von Clint, die Sprünge in die Zukunft empfand ich dahingegen eher als unpassend.
Und so sehr ich Clint auch mag, mag ich Kate doch ein wenig lieber :’D – 3 Sterne

Das war mein ‚kleiner‘, aber feiner Lesemonat für den Juli.
Für den August habe ich auch keine allzu großen Hoffnungen, wenn es weiterhin so heiß bleibt. Wie sieht das bei euch aus? Beeinflusst das Wetter euer Leseverhalten?

Bis dahin o/